Zurück zur Übersicht

Ein Unternehmen mit vielen Lösungsansätzen

Hamburg (ls/jj) K.O.P.S. consulting GmbH steht für Kommunikation, Organisation, Personalentwicklung und Stressprävention. Das Unternehmen bietet seinen Kunden qualifizierte Beratung und Management-Schulungen und unterstützt die unternehmerischen und beruflichen Vorhaben. Die K.O.P.S. consulting GmbH ist der richtige Ansprechpartner für Management-Lösungen. Das Wirtschaftsmagazin traf sich mit dem Geschäftsführer Thorsten Uebler zu einem Gespräch, um mehr über das Unternehmen zu erfahren.

Herr Uebler, wie viele Mitarbeiter gehören der K.O.P.S. consulting GmbH an?
Unser Team besteht aus zwei Personen, aber wir werden durch eine Gruppe unterschiedlicher Berater unterstützt und bewirken dadurch eine großartige und präzise Zusammenarbeit.

In welchem Bereich liegen Ihre Hauptaufgaben?
Unser Schwerpunkt ist die Steigerung der Rentabilität in Unternehmen. Denn in vielen Fällen ist es so, dass Firmen oder Mitarbeiter ,betriebsblind’ werden. Wir ermöglichen den Menschen, ihr Unternehmen aus einer anderen Perspektive zu sehen. So erkennen sie Aufgaben, die so offentsichtlich sind, aber noch nicht erkannt werden. An diesem Punkt unterstützen wir die Firmen und schauen uns vor allem die ,Soft Skills’ an. Das sind alle Kompetenzen, die neben der reinen Fachkompetenz den beruflichen und privaten Erfolg bestimmen. Dazu zählen vor allen Dingen soziale und kommunikative Kompetenz sowie methodische Kompetenz. Das Thema Stressprävention und die Entwicklung der Persönlichkeit von Mitarbeitern und besonders von den Führungskräften ist für uns ein großes Thema, dem wir uns zurzeit stellen. Gerade in meiner Zielgruppe stelle ich immer wieder fest, dass Mitarbeitern Personalverantwortung übertragen wird, die gar nicht erfüllt werden kann. Dafür stellen wir interne Workshops oder persönliche Coachings zur Verfügung, um dieses Problem gemeinsam mit den Firmen beziehungsweise den Mitarbeitern zu beheben. Auf speziellen Wunsch unserer Kunden arbeite ich für eine vorher definierte Zeit aktiv als Interims-Manager im Unternehmen mit. Sei es, um eine Führungskraft einzuarbeiten, eine Abteilung umzustrukturieren oder diese neu aufzubauen. Meine Arbeit ist dann beendet, wenn eine Person gefunden oder eingearbeitet ist. Für einige Aufgabenstellungen macht es einfach Sinn, jemanden von außen zu holen, um auch die Akzeptanz bei den Mitarbeitern zu erhöhen. Das geht nur, wenn derjenige aktiv mitarbeitet.

Was zeichnet Ihr Unternehmen im Vergleich zu anderen besonders aus?
Aus meiner Sicht kann man ein Unternehmen nicht rentabler machen, wenn man Stellen kürzt oder massiv an der Kostenschraube dreht. Meine Kunden sind keine Konzerne oder Firmen mit mehr als 300 Mitarbeitern. Es gibt hier also keinen großen ,Wasserkopf’. Unser Augenmerk liegt auf dem Mitarbeiter. Studien belegen, dass viele Mitarbeiter überfordert mit der Anzahl an Aufgaben sind, die täglich auf sie einprasseln. Viele haben schon innerlich gekündigt oder werden schneller krank als andere. Bournout und Stress sind hier die häufigsten Begriffe. Wenn Sie sich den Krankenstand in vielen gerade kleinund mittelständischen Unternehmen ansehen, finden Sie hier einen der Gründe von ungenügender Rentabilität. Viele Unternehmen können diese steigern, wenn sie zufriedenen und engagierte Mitarbeiter haben. Als Fachberater im Förderprogramm unternehmensWert:Mensch bekommen meine Kunden zudem 80 Prozent meiner Beratungskosten aus dem Förderprogramm erstattet. Ein Unternehmen hat pro Beratungstag also nur maximal 200 Euro, also 25 Euro pro Stunde, zu zahlen.

Sind Sie mit Ihrer aktuellen Situation zufrieden?
Also, wenn Sie mich so fragen, ich habe noch Kapazitäten frei. Meine Kunden gewinne ich ausschließlich über Empfehlungen. Es ist so, dass sich viele Unternehmer mit dem Thema Stress und Veränderung beschäftigen. Sie kommen aber nicht aus ihrem ,Hamsterrad’ heraus. Auch das ist ein Grund, mich bei den NordExperten als Präsident zu engagieren. Hier besteht die Möglichkeit, mich persönlich miteinzubringen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wie gefällt Ihnen der Standort Ihres Unternehmens?

Ich bin dort, wo meine Kunden sind, vornämlich in Hamburg und Schleswig- Holstein. Über die Jahre habe ich festgestellt, dass mir als gebürtiger Hamburger natürlich die Mentalität der Norddeutschen liegt. Hier fühle ich mich wohl. Erzählen Sie bitte etwas von der Gründungsgeschichte des Unternehmens. Die K.O.P.S. consulting GmbH gibt es seit November 2004. Aber eigentlich ist das Unternehmen älter. 1986 gründeten meine Eltern das Unternehmen. Der Schwerpunkt war damals schon die Persönlichkeits-Entwicklung von Menschen, die Arbeitsplatz- Organisation und das Zeitmanagement. Von Beginn an hat mein Vater viel Wert auf den ehrlichen und persönlichen Umgang mit Menschen gelegt. Ich bin also schon sehr früh an den Umgang mit den Themen gewöhnt worden. Während meiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann habe ich in meinem Lehrbetrieb die Organisation optimiert. So benötigte ein Mitarbeiter in der Abteilung fast vier Tage, um bestellte Ware den Kunden zuzuordnen. Da war von der EDV-Unterstützung noch keine Rede. Durch organisatorische Umstellungen haben wir die Zeit von vier auf einen Tag reduziert. Nach der Ausbildung habe ich in meinen Lehrbetrieb die damals innovative IBM AS400 eingeführt. Als das Projekt abgeschlossen war, habe ich dann das Unternehmen verlassen. Ich hatte zu wenig Kontakt mit Menschen und diesen Kontakt brauche ich. Aus den vielen Kundenkontakten gerade im Bezug auf die Arbeitsplatz- Organisation haben sich dann immer wieder Aufträge als Interims-Manager entwickelt, zum Teil über drei bis vier Jahre.

Wie sehen Sie der Zukunft entgegen?
Gerade in den klein- und mittelständischen Unternehmen gibt es viel zu tun, was die Organisation und Personalführung angeht. Heute ist dem Kunden nicht nur wichtig, dass eine Steckdose einwandfrei installiert ist, auch das Drumherum muss stimmen. Das Thema Stressprävention wird uns sicherlich die nächsten Jahre noch weiter beschäftigen. Denn nur das Handy abends auszuschalten, wie von der Politik gefordert, reicht nicht aus. Die Menschen müssen an ihrem Verhalten etwas ändern. Stressprävention ist ein Bestandteil des Gesundheitsmanagements in Unternehmen. Und wenn schon ein Arzt seinem Patienten rät, sich einen Coach zu nehmen, dann sehe ich der Zukunft positiv entgegen.

Und nun abschließend die letzte Frage: Würden Sie den Lesern Ihren persönlichen Wunsch mitteilen?
Mein persönlicher Wunsch ist, dass mein Vater mir noch viele Jahre mit viel Rat und Tat zur Seite steht und wir gemeinsam viele spannende Projekte zusammen bearbeiten können.

2 NordExperten Treffen in 2021

Online Treffen ist halt nicht Persönlich … … aber 15 Mitglieder waren heute von 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr in unserem NordExperten Zoom-Raum dabei. Einziges Thema war heute die Nachschau auf die Beschlüsse der gestrigen Sitzung und der damit verbundenen Maßnahmen. Unser Fahrlehrer Claus Boysen berichtet von der Schwierigkeit der unterschiedlichen Handhabe der Regelungen für Fahrschulen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Hamburger Fahrschulen dürfen ausbilden - Schleswig-Holsteiner nicht. Das führt zu einer Abwanderung von Fahrschülern und Abwerbeversuche von Fahrlehrern. Viele Mitglieder berichten davon, dass die Homeoffice-Möglichkeiten genutzt werden, soweit es geht - am sinnvollsten erscheint der Wechsel wochenweise. Zum Thema Home-Office berichtet der IT-Experte Kersten Glout: „Es gibt leider nicht genug Hardware, um allen unserer Kunden schnell zu helfen. Lange Lieferzeiten für alle „günstigen“ Geräte - hochpreisige sind auf Lager - das können oder wollen sich aber viele nicht leisten.“ Aufgrund der großen Gesprächsbedarfes ist unsere Weiterbildung heute ausgefallen. Wir haben beschlossen, am nächsten Mittwoch diese intensiver durchgeführt. Wenn Sie mehr über die NordExperten erfahren möchten ... ... melden Sie sich gerne zu einem unserer nächsten Treffen als Gast an.

Weiterlesen

1 NordExperten Treffen in 2021

Heute hat das erste Online-Treffen im Jahr 2021 mit 16 Teilnehmer stattgefunden. Unser letztes Treffen war am 9. Dezember 2020. Es gab also viel zu erzählen. Und da keine Gäste anwesend waren, blieb Zeit dafür, dass jedes Mitglied kurz über die aktuelle Situation gerade im derzeitigen Lockdown gesprochen hat. Rudolf Meyer (Experte für schönes Wohnen) hat etwas ausführlicher über seine Erlebnisse der letzten Monate gesprochen. Eine Schilderung, die alle NordExperten zum Nachdenken angeregt hat. Es wurde die Frage gestellt, wie Mitglieder damit umgehen, wenn ein Mitarbeiter in Quarantäne war und danach dann wieder in den Betrieb kommt. Muss ein negativer Coronatest vorgelegt werden - kann ich als Unternehmer darauf bestehen - wie ist die gesetzliche Regelung? Da einige NordExperten ähnliche Fälle in ihren Unternehmen hatten oder Kunden und Lieferanten kennen, konnte diese Frage ausreichend diskutiert und eine Lösung vorgeschlagen werden. Seit Oktober 2020 beschäftigen sich die NordExperten im Bereich der Weiterbildung mit dem Thema Konflikte und Veränderungen. Heute haben wir begonnen den Unterpunkt Handlungsfelder für effektive Veränderungen zu bearbeiten. In dem 15 Minuten Zeitfenster wurde das Handlungsfeld „Veränderungsnotwendigkeit“ und wie erzeuge ich die Veränderungsnotwendigkeit bei den vier unterschiedlichen Hauptverhaltenstendenzen (Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft). Zum Abschluss gab es dann noch die Empfehlungsrunde, die zwar keine neuen Empfehlungen aber die Umsatzmeldung aus dem Dezember 2020 mit € 44.127 ergab. Damit haben die NordExperten seit Gründung 3.140 Empfehlungen ausgesprochen und 9.483.153 € Umsatz generiert. Wenn Sie mehr über die NordExperten erfahren möchten ... ... melden Sie sich gerne zu einem unserer nächsten Treffen als Gast an.

Weiterlesen